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trinidad, cienfuegos, topes de collantes

die letzten zwei tage war ich wieder unterwegs, diesmal ging die reise in den sueden des landes. zunaechst nach cienfuegos, einer kleinen stadt am meer, die (zumindest im renovierten, und sonntags komplett menschenleeren stadtzentrum) einer art open-air-museum gleichkam. es gab dort eigentlich nicht so viel zu sehen, ausser eben den wunderschoenen, in allen pastelltoenen gehaltenen alten haeusern. nach kurzem aufenthalt weiterfahrt nach trinidad, einer ebenfalls recht kleinen stadt, in der die zeit seit dem 19. jahrhundert stehen geblieben zu sein scheint. die strassen sind noch aus kleinen steinen zusammengepflastert, es gibt fast keine autos, und die haeuser sind noch genau so, wie sie waren als sie erstmals errichtet wurden. diese stadt ist klein, aber wunderschoen, und bei der besichtigung des museums, dass einrichtungsgegenstaende aus dem 18. und 19. jahrhundert aus den haeusern trinidads zeigt, kann man sich fast vorstellen, wie die menschen damals gelebt haben.
von trinidad aus geht die fahrt ueber eine steile strasse durch den regenwald hoch ins gebirge, zu einem kleinen hotel mitten in den bergen. von dort aus startet am naechsten tag mit alten russischen militaerlastern der noch steilere anstieg, tiefer in den wald hinein. wanderung von einer guten stunde immer tiefer in den regenwald, bald ist der anfangs noch angenehm breite weg nicht viel mehr als ein kleiner pfad durchs unterholz. schliesslich hoert man schon aus der ferne ein lautes rauschen - ein grosser wasserfall, sicherlich ueber 10 meter hoch und daher sehr imposant. noch ein kleines stueck weiter befindet sich ein kleinerer wasserfall, und hier bietet der guide an, man koenne die wanderung auch DURCH DEN FLUSS fortsetzen. gesagt, getan, nach einem beherzten sprung ins eiskalte wasser von einem knapp 2 meter hohen wasserfall aus, schwimmen, kraxeln, und klettern wir durch den fluss. das wasser ist ziemlich trueb, es ist sehr schwer, die steine zu erkennen und manchmal verschwindet man ploetzlich und unerwartet unter wasser, denn da wo man den fuss auf den naechsten felsen setzen wollte war dann doch nur ein tiefes loch :)
die strecke ist insgesamt knapp ueber 3 kilometer lang, und mehr als muehsam und anstrengend. die felsen unter wasser sind glitschig, es gibt stromschnellen, und oft muss man unter pflanzen und aesten hindurchtauchen. ich weiss nicht WAS mich geritten hat. am ende der schier endlosen tour dann ein finaler sprung von einem hohen wasserfall in ein tiefes natuerliches becken.
da ich im wasser meine schuhe verliere, restliche wanderung zum basis-camp durch den wald OHNE SCHUHE.
:-) life ist beautiful und ich bin todesmutig!
J

Posted by mefia 10:37 Archived in Cuba

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